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  • Straßentheaterfestival Ludwigshafen

    Internationales Straßentheaterfestival in Ludwigshafen. Juli 2017. Wir waren dabei mit der Herde der Maschinenwesen. Mit acht Tieren und vier Hirten. Klasse wars!

    Ein externer Beitrag vom ANIMUS Klub aus Nußloch (nähe Heidelberg). Der Animus Klub ist ein internationaler Lern-, Spiel- und Freizeitverein für die ganze Familie. Mehr unter: www.animus-klub.de/ueber-uns

    Vielen Dank!

    Hier der Beitrag; auch zu sehen unter: www.animus-klub.de/434-18-internationales-strassentheater-2-tag/


     


    FOOLPOOL – Die Herde der Maschinenwesen – standen heute als erstes auf unserem Programmplan. Die bayerische Gauklergruppe präsentiere uns mit ihren automatisch laufenden Maschinenwesen einen Weidenwechsel. „Eine Wanderung von der Alm zum Schlachthof, oder besser gesagt zum Recyclinghof?“

    Auf Stelzen bahnten sich der Chefhirte und seine Gefolgsleute durch die große Zuschauermenge, die sich rund um den Knödlerbrunnen versammelt hatte, um dieses Spektakel mitzuerleben. Ein lustiger und teils auch absolut unverständlicher Dialekt – vielleicht „Alm-Öhi-Deutsch“ flog uns lautstark entgegen. Die Herrschaften standen offensichtlich genauso mächtig unter Storm wie ihre Schäflein, denn während den Hirten ab und zu die Sicherungen zumindest verbal durchbrannten, leuchteten bei den E.T.-ähnlichen Maschinenwesen die Augen bereits ganz leicht gelblich auf.

    Gleich darauf wurde das Gatter geöffnet, und nachdem uns der Chefhirte sehr lautstark und unmissverständlich deutlich gemacht hatte, dass wir die Viecher auf gar keinen Fall berühren dürften, und besonders auf unsere Hände aufpassen sollten, weil sie diese unheimlich gerne abbeißen würden, ging die Wanderung los.

    Mittlerweile waren die Augen der umgebauten Fahrräder sehr hell erleuchtet, damit die zierlichen Tierchen auch ganz genau sehen konnten, welchen Weg sie laufen würden. Dennoch musste von den Hirten zunächst einmal eine Gasse in Mitten der Zuschauer freigemacht werden, bevor sie ihre vielleicht „letzte“ Reise antreten konnten. „Würden die Wesen tatsächlich alleine laufen?“ – Das war die spannende Frage.

    Ein weiteres, lautstarkes Tohuwabohu begann, und gleich darauf setzten sich die Maschinenwesen tatsächlich selbständig – fast wie von Geisterhand gesteuert – in Bewegung und folgten dem Chefhirten durch die Stadt. Ab und zu verirrte sich eines der Wesen in der Laufrichtung und musste von den Hirten, die hin und wieder wie die Rohrspatzen schimpften, in die Spur gebracht werden. Das Fotografieren dieses Szenarios war schwierig, denn zu viele Menschen standen, um die interessanten Wesen herum, was unsere 9-jährige Daniella veranlasste auf einen Verteilerkasten zu klettern, und von oben herab diese großartigen Fotos zu schießen.